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News

Integrierte solare Versorgungskonzepte für klimaneutrale Gebäude

Am 5. Februar 2020 gab es den offiziellen Startschuss für das Forschungsprojekt „Sol4City - Integrierte solare Versorgungskonzepte für klimaneutrale Gebäude der „Stadt der Zukunft““. Gastgeber für das Kick-off-Meeting war Sonnenkraft GmbH in St. Veit an der Glan. Die Kompetenzen von führenden Forschungsinstituten und Industriepartnern aus Österreich und Deutschland werden in einem bilateralen, kooperativen Konsortium gebündelt, um regenerative Energieversorgungskonzepte mit hohen solaren Deckungsgraden für Wärme, Kälte, Haushaltsstrom und Elektromobilität für Geschoßwohnbauten und Quartiere zu entwickeln.

Der Kern des Vorhabens wird dabei durch die kombinierte Nutzung von verfügbaren Technologien gebildet. Dabei geht es um die Aktivierung thermischer Massen ebenso wie um PV- und Batterie-Technologien, Wärmepumpen, Eisspeicher oder Netzwerke.   Im Kontext des Gesamtsystems sollen auch neue Komponenten und Verfahren wie PVT-Hybridkollektoren, Sorptionstechnologien, Vakuumwärmedämmung und interaktive Regelung des Gesamtsystems entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Unter Berücksichtigung von synergetischen Wechselwirkungen mit Netzinfrastrukturen (Strom und Wärme) im Sinne der Nutzung bidirektionaler Flexibilitätsoptionen sollen am Projektende ganzheitliche Energieversorgungskonzepte vorliegen. Dabei werden maximale Flächeneffizienz der Umwandlungstechnologien vor Ort sowie hohe ökonomische Konkurrenzfähigkeit für die breite Anwendbarkeit in der „Stadt der Zukunft“ abgestrebt.

Projektkoordinator: AEE INTEC

Partner aus Österreich: Institute of Polymeric Materials and Testing - Johannes Kepler Universität Linz, GREENoneTEC Solarindustrie GmbH, SONNENKRAFT GmbH, KIOTO Photovoltaics GmbH, Kreisel Electric GmbH&CoKG

Partner aus Deutschland: IGTE Universität Stuttgart (Leitung für das deutsche Konsortium), Viessmann Werke GmbH & Co KG

Dieses Projekt wird durch das österreichische Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen des Programms „Stadt der Zukunft“ gefördert.

 

Nexus Energie, Wasser & (Bio)Industrie

Am 30. Jänner 2020 veranstaltete AEE  INTEC in der Wirtschaftschaftskammer Wien einen internationalen Workshop zum Thema „Nexus Energie, Wasser & Bioindustrie“.  Die Teilnehmer aus Industrie, Wissenschaft, Politik und Verwaltung konnten in spannenden Vorträgen einen Überblick über technologische Lösungen für eine verbesserte industrielle Energie- und Ressourceneffizienz gewinnen. Aktuelle Entwicklungen und Best Practice Beispiele wurden vorgestellt und die Teilnehmer waren sich einig, dass die effiziente Bereitstellung von Energie, die bestmögliche Integration erneuerbarer Energieträger und die Rückgewinnung von Ressourcen im Sinne einer Kreislaufschließung essentiell für den Wandel hin zu einer nachhaltigen, ressourcen- und energieeffizienten Industrie sind.

Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, dem Klima- und Energiefonds sowie der Wirtschaftskammer Österreich.

 

2nd International Sustainable Energy Conference – ISEC 2020

Die Einreichung von Vorträgen für die 2nd International Sustainable Energy Conference, die von 14. – 16. Oktober 2020 im Congress Graz stattfindet, ist seit 14. Jänner 2020 möglich. Abstracts können bis 20. März 2020 zu folgenden Themen eingereicht werden:

Technologien und Systeme für Gebäude, Industrie, Quartiere und Städte

  • Erneuerbares Heizen und Kühlen
  • Neue Wärme- und Kältespeicher
  • Lösungen für Energieeffizienz
  • Nachhaltige Sanierung
  • Energie- und Ressourcenrückgewinnung
  • Prozessintensivierung
  • Kopplung von Energiesektoren
  • Flexibilität und Stabilität von thermischen und elektrischen Netzen
  • Zukünftige Technologien für Fernwärme und Fernkälte
  • Ersatz von großen fossilen Stromkraftwerken durch Erneuerbare und damit verbundene Auswirkungen auf Fernwärmenetze

Unterstützungsmaßnahmen für die Umsetzung

  • Politische Strategien für Erneuerbares Heizen und Kühlen
  • Räumliche Energieplanung mit Fokus auf erneuerbare Energien
  • IT-Technologien und künstliche Intelligenz für das Management von zukünftigen Energiesystemen
  • Lebenszyklusanalyse von erneuerbaren Energiesystemen
  • Finanzierung und Geschäftsmodelle zur Beschleunigung des Einsatzes von erneuerbaren Energien für Heizen und Kühlen
  • Intelligente Services und intelligenter Betrieb von Systemen

Entwicklungsländer bilden für alle genannten Themen einen speziellen Fokus.

Der Konferenzbeitrag für Vortragende beträgt 300,00 Euro für einen Konferenztag und 400,00 Euro für beide Konferenztage bei Registrierung vor dem 31. Juli 2020. Die technische Tour und das Konferenzdinner können zusätzlich gebucht werden. Studenten zahlen einen Sondertarif von 80,00 Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungswebsite. https://www.aee-intec-events.at/

 

14-tägiger Trainingskurs für Solarthermie in Kap Verde

Gemeinsam mit den regionalen Trainingzentren “Zentrum für erneuerbare Energie und industrielle Versorgung” (Center for Renewable Energy and Industrial Maintenance - CERMI) und “Kompetenzzentrum Kap Verde” (Centro Competências Cabo Verde" - CDC3C), in Praia, Kap Verde, veranstaltet AEE INTEC ein spezifisches Trainingsprogramm für Lehrpersonen sowie Ausbildner an Berufsschulen und Universitäten. Die Teilnehmer kommen aus 15 ECOWAS-Mitgliedsstaaten. ECOWAS bezeichnet dabei die “Economic Community of West African States” (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft). Kürzlich fand ein 14-tägiger Trainingskurs am “Zentrum für erneuerbare Energie und industrielle Versorgung” in Praia statt.

Die Hauptaktivitäten des solarthermischen Trainingprogramms sind:

  •  Kapazitätsbildung im Bereich solare Warmwasserbereitung durch theoretische und praktische “Train-the-trainer”-Kurse für ausgewählte Teilnehmer von Universitäten und Berufsschulen sowie
  • Installation von vier Demonstrationssystemen, die für Demonstrationszwecke und als “Best-practice”-Beispiele an den Trainingszentren zur Verfügung stehen werden.

Das Projekt CERMI Sol läuft sieben Monate und dient vor allem dazu, das Wissen von 40 nationalen Projektbeteiligten bzw. Teilnehmern der Partnerinstitutionen im Bereich Solarthermie zu erweitern und zu stärken. Kurssprachen sind Englisch und Französisch.

Das Projekt wird von der Europäischen Union und der Luxemburger Agentur für Entwicklungszusammenarbeit finanziert.

 

Ausgabe 04 | 2019 der „nachhaltigen technologien“ ist online

nachhaltigen technologien 04 | 2019

In der aktuellen Ausgabe von „nachhaltige technologien“ möchten wir Ihnen den Status quo nationaler und internationaler Forschungsaktivitäten zu unterschiedlichen Wärmespeichertechnologien vorstellen und deren Einsetzbarkeit in verschiedenen Anwendungsbereichen zeigen.

Mitglieder der AEE bekommen die Zeitschrift 4 mal im Jahr automatisch zugesandt. Melden sie sich jetzt an und erhalten sie gleich die nächste Zeitung und alle Sonderausgaben der Zeitschrift und Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen bequem per Post. Hier geht es zur Anmeldung.

Über den nachfolgenden Link kommen sie zur Online-Ausgabe:

 

Leitprojekt zur Optimierung der Energieversorgung in der Industrie gestartet

Das Kick-off-Meeting des auf vier Jahre anberaumten und von AEE  INTEC koordinierten Leitprojekts „Digital Energy Twin“ fand am 2.12.2019 in Leoben/Hinterberg, der Firmenzentrale der AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, statt. Mit an Bord sind neben AT & S zehn österreichische und ein deutscher Partner aus Digitalforschung, Energieforschung und Industrie. Das vom österreichischen Klima- und Energiefonds geförderte Projekt unterstützt die Industrie bei der Optimierung von Auslegung und Betrieb ihrer Energieversorgungssysteme. Erstmals sollen auch Lösungen für das Spannungsfeld zwischen volatiler erneuerbarer Energieversorgung und deren effizienter Nutzung für den fluktuierenden Energiebedarf auf Prozessebene in der Industrie gefunden werden.

Durch Anwendung der Methode des digitalen Zwillings werden detaillierte Modelle für ausgewählte energierelevante Prozesse und erneuerbare Technologien in der Industrie entwickelt und validiert. Dabei steht die Entwicklung eines Optimierungsansatzes anhand standardisierter Beispiele, aber auch realer Anwendungen der produzierenden Industrie, im Fokus. Es wird angestrebt, die entwickelten Tools modular und flexibel zu gestalten, um einerseits Kosten und Investitionsrisiken erneuerbarer Energiesysteme zu senken und dadurch andererseits deren Anteil in der Industrie signifikant zu erhöhen. Außerdem soll die Methode als vollkommen neue Ausbildungsmethode „Energiemanager 4.0“ genutzt werden.

Partner: AEE INTEC, AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft, FH Vorarlberg (Research Center Digital Factory Vorarlberg / Research Center Energy / Research Center User Centered Technologies / VR Lab), FH Salzburg Informationstechnik & System-Management, Technische Universität Graz Institute for Software Technologies und Institute for Interactive Systems and Data Science, Montanuniniversität Leoben Lehrstuhl für Energieverbundtechnik, Eberle Automatische Systeme GmbH & Co KG, Enertec Naftz & Partner GmbH & Co KG, Schmoll Maschinen GmbH, ENEXSA GmbH, Bravestone Information-Technology GmbH.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Energieforschung (e!MISSION)“ durchgeführt.

 

Interview with Wim van Helden (AEE INTEC) at the SHC Conference 2019

Compact storage tanks with high heat storage capacity and reduced losses are one of the key component in the energy transition towards renewables. In the interview with Wim van Helden on the SHC 2019 conference in Santiago de Chile, the researcher calls for increased research budgets for energy storage materials to speed up market readiness and to reach cost savings in this field.

Wim van Helden is researcher at Austrian-based institute AEE INTEC and an internationally recognised expert in compact storage technologies.

More informatioin: http://task58.iea-shc.org/

 

AEE INTEC in China

Im Rahmen des bilateralen Kooperationsprojektes „SmaCiSe“ zwischen Österreich und der chinesischen Provinz Guangdong, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, fand Ende Oktober 2019 das zweite Projektmeeting in der Metropole Guangzhou statt. Dabei wurden einerseits die bisher erarbeiteten Ergebnisse präsentiert und andererseits Vorlesungen mit Forschungs-Topics von AEE INTEC an der South China University of Technology für zahlreiche Studierende und Lehrende abgehalten.

Schwerpunkt des Projekts ist die Untersuchung von urbanen Hitzeinseln und der Luftqualität in städtischem Umfeld mit Hilfe von Drohnenbefliegungen. Aus diesem Grund fand auch ein Treffen mit dem Management des weltweit führenden Drohnenherstellers DJI in dessen Headquarter in Shenzhen statt.

 

Flexible Sektorenkopplung durch Energiespeicher

Am 16. Oktober gab es den offiziellen Startschuss des neuen Annex 35 zum Thema „Flexible Sektorenkopplung durch Energiespeicher“ beim Kick-off Meeting in Bad Tölz. Der Annex ist die erste Arbeitsgruppe im „Energy Storage Programme“ der Internationalen Energieagentur mit österreichischer Beteiligung. AEE  INTEC übernimmt die Leitung des Subtasks für die Entwicklung von Konzepten zu Speichertechnologien für die Sektorenkopplung, und ist somit Kernpartner der internationalen Gruppe. Weitere Partner sind unter anderen ZAE Bayern e.V., Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (Deutschland), KTH Royal Institute of Technology (Schweden), TNO (Niederlande) oder das Austrian Institute of Technology (AIT).

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Auswirkungen von Energiespeicherung mit Sektorenkopplung zu klären. Dafür werden sowohl vorhandene als auch zukünftige Technologien und unterschiedliche Sektoren wie Mobilität oder Wärme/Kälte berücksichtigt. Die Technologien werden dokumentiert und das Potenzial sowohl technisch als auch wirtschaftlich vom Mikronetz bis zu nationalen bzw. europäischen Netzen bewertet.

 

Größtes EU-Projekt zur Digitalisierung in der Industrie

Arrowhead Tools ist derzeit das größte EU-Projekt zur Digitalisierung in der Industrie mit 81 Projektpartnern, darunter Volvo, Bosch, Philips, Infineon etc. Das Gesamtprojektbudget liegt bei rund 91 Mio EUR. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist, den Datenaustausch zwischen Sensoren und Soft- und Hardware effizient und sicher zu gestalten. Der Projektstart war Anfang Mai in Göteborg, Schweden.

Es gibt 20 unterschiedliche Entwicklungslinien zu Digitalisierungsthemen in der Industrie, die in unterschiedlichen Branchen Anwendung finden wie zum Beispiel Verkehr (autonomes Fahren), Gesundheit, Halbleiter- und Automobilindustrie sowie im Gebäudesektor. Innerhalb dieser Entwicklungslinien werden die entwickelten Tools an konkreten Anwendungen validiert.

AEE INTEC leitet die Linie „Digitaler Zwilling für Gebäude“. Und kooperiert dabei mit Infineon Austria und EQUA Solutions (Schweden/Schweiz). Ziel dieser Entwicklungslinie ist es, ein reales Gebäude mit seinem Digitalen Zwilling zu koppeln. Das heißt, eine Gebäude- und Anlagensimulation wird in Echtzeit mit Messdaten aus dem Gebäude gekoppelt, so dass die Simulation immer den aktuellen Zustand des Gebäudes widerspiegelt. Die Informationen aus der Simulation können dann zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden:

  • Optimierung der Gebäuderegelung auch bei sich ändernden Randbedingungen (Wetter, Nutzerverhalten, Nutzungsart der einzelnen Räume) und damit verbesserter Nutzerkomfort und höhere Energieeffizienz
  • Einfache Fehlerdetektion
  • Genauere Informationen über das Gebäude durch Nutzung von sogenannten virtuellen Sensoren (Rechenwerte aus der Simulation), die auch für die Regelung verwendet werden können

Infineon Österreich investiert derzeit 1,6 Milliarden Euro am Standort Villach. Neben einer neuen vollautomatisierten Chipfabrik für 300 mm Dünnwafer wird auch ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude errichtet. Dieses wird innerhalb des Projekts Arrowhead Tools mit einem Digitalen Zwilling ausgestattet. Heizung, Lüftung und Kühlung werden damit besonders effizient und auf hohen Nutzerkomfort ausgerichtet betrieben werden.

 

Rückblick: Workshop ‚Smart Readiness Indikator für Gebäude‘

Am 4. Oktober 2019 veranstaltete AEE – Institut für Nachhaltige Technologien gemeinsam mit 17&4 Organisationsberatung, der Technologieplattform Smartgrids Austria und FH Technikum Wien einen Workshop zum Thema „SRI - Smart Readiness Indikator für Gebäude, Bewertungsschema und Chancen für intelligente Gebäude“ im TECHbase in Wien.

Für den Auftraggeber BMVIT wurde ein Vorschlag für eine mögliche nationale Umsetzung des Smart Readiness Indikators erarbeitet und auf dem Workshop ebenso vorgestellt wie der aktuelle Diskussionsstand der SRI Methodenentwicklung auf EU-Ebene. Etwa 50 TeilnehmerInnen von Technologieanbietern, GebäudeeigentümerInnen sowie PlanerInnen und Interessierte informierten sich und diskutierten über die Sinnhaftigkeit und die Methodik eines SRI.

 

EXCESS – Energieflexible lokale Energiegemeinschaften

Vom 30.09. bis 02.10. fand in Graz, Österreich, das Kick-off Meeting des mit September 2019 gestarteten europäischen Horizon 2020-Projektes „EXCESS“ statt. „EXCESS“ fokussiert dabei auf die Energietransformation europäischer Gebäude und Quartiere hin zu energieflexiblen „Local Energy Communities“ (LEC), die mehr Energie aus erneuerbaren Technologien vor Ort erzeugen als sie selbst verbrauchen. 21 Projektpartner aus Industrie und Forschung entwickeln innovative Technologien, Systeme sowie neue Ansätze, die anhand von 4 Demonstratoren in unterschiedlichen Klimazonen demonstriert werden.

Repräsentativ für das mitteleuropäische Klima wird ein ehemaliges Industrieareal in Graz sowohl in Bezug auf Nutzung und Gemeinschaft als auch in Bezug auf Energieversorgung vollständig transformiert. Ein zentraler Aspekt des angedachten LEC-Konzeptes liegt dabei in der smarten Orchestrierung aller vorhandenen energierelevanten Komponenten und Systeme sowie der konsequenten Nutzung unterschiedlicher Energieflexibilitätsoptionen. Für die Umsetzung des österreichischen Demonstrators ist AEE – Institut für Nachhaltige Technologien verantwortlich und koordiniert dabei die Aktivitäten rund um die Entwicklung von aktiven Energiefassaden, der thermischen Aktivierung von vertikalen Bauteilmassen sowie der Entwicklung von „Smart-Contract“-Technologien für Beteiligungsmodelle (Energieerzeugungs- und Speichereinheiten). Außerdem werden Fragen im Zusammenhang mit Energie- und Flexibilitätshandel behandelt. Die Laufzeit des europäischen Forschungsprojektes ist auf vier Jahre anberaumt.

 

AEE INTEC gewinnt den Energy Globe Styria Award 2019 in der Kategorie „weltweit“

Bereits zum 16. Mal wurde am 14.5.2019 in der Aula der Alten Universität in Graz der Landespreis „Energy Globe Styria Award" vergeben. Mit dem renommierten Energie- und Umweltpreis werden steirische Initiativen vor den Vorhang geholt, die sich für den Klimaschutz stark machen.

Überreicht wurden die Trophäen und Urkunden von Umweltlandesrat Anton Lang und dem Leiter der Konzernkommunikation der Energie Steiermark AG Urs Harnik-Lauris. Mit dem Projekt „SOLTRAIN" gewann AEE INTEC in der Kategorie „weltweit“.

Hintergrund SOLTRAIN

Im Rahmen des Projekts „Solarthermische Ausbildung und Demonstration“ (SOLTRAIN) wird in den Ländern Botswana, Lesotho, Namibia, Mozambique, Simbabwe und Südafrika eine beschleunigte Nutzung von thermischen Solaranlagen vorangetrieben und unterstützt. SOLTRAIN beschäftigt sich mit der Errichtung von Demonstrations- und Trainingsanlagen, als auch mit Know-how-Transfer sowie den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die die verstärkte Nutzung von Solarthermie und den Umstieg von einer derzeit fossilen zu einer nachhaltigen Energieversorgung  in den oben angeführten Ländern ermöglichen.

In dem seit 2009 laufenden Projekt wurden bisher 326 solarthermische Anlagen errichtet, etwa 110 Ausbildungskurse veranstaltet, ca. 3000 Personen ausgebildet sowie in einem umfassenden Stakeholderprozess „Solar Thermal Roadmaps“ für alle beteiligten Länder entwickelt, die die Regierungen bzw. Stakeholder in der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen sollen. Durch Monitoring ausgewählter Anlagen wird deren Funktionsfähigkeit sowie die CO2-Einsparung nachgewiesen. Die errichteten Anlagen kommen hauptsächlich sozialen Einrichtungen (Spitälern, Waisen- und Altersheimen, HIV/AIDS Institutionen etc.) bzw. Schulen und  Tourismuseinrichtungen zugute und unterstützen die beteiligten Firmen auch im Erwerb von Know-how in Spezialthemen wie solarer Prozesswärme oder solarer Kühlung.

Das Projekt wird von der Austrian Development Agency sowie dem OPEC Fund for International Development finanziert.

http://SOLTRAIN.org/