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News

Die Sonne ist gratis - ORF 1 berichtet über das AEE INTEC Projekt SOLTRAIN

Die Sonne ist gratis - ORF 1 berichtete am 23. November 2019 in einen 20 minütigen Beitrag im Wissenschaftsmagazin Newton über das AEE  INTEC Projekt SOLTRAIN.

Mehr als zwei Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu moderner Energieversorgung. Die niedrigste Energierate gibt es in Afrika südlich der Sahara. Just da, wo die Sonne so viel scheint wie nirgendwo sonst.
Höchste Zeit also für flächendeckende Nutzung von thermischen Solaranlagen, bei denen das Sonnenlicht direkt in Wärme und Kälte umgewandelt wird. Eine einfache Solarthermie-Anlage auf dem Dach senkt die Stromkosten beträchtlich. Aber auch gewerbliche Betriebe können mit solarthermischen Anlagen nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch enorme Wärme- und Kühlungskosten sparen. Wie all das funktioniert und was Know-how von AEE  INTEC damit zu tun hat, zeigte das ORF1 Wissenschaftsmagazin Newton.

Nachsehen in der ORF-TVthek:

 

Interview with Wim van Helden (AEE INTEC) at the SHC Conference 2019

Compact storage tanks with high heat storage capacity and reduced losses are one of the key component in the energy transition towards renewables. In the interview with Wim van Helden on the SHC 2019 conference in Santiago de Chile, the researcher calls for increased research budgets for energy storage materials to speed up market readiness and to reach cost savings in this field.

Wim van Helden is researcher at Austrian-based institute AEE INTEC and an internationally recognised expert in compact storage technologies.

More informatioin: http://task58.iea-shc.org/

 

AEE INTEC in China

Im Rahmen des bilateralen Kooperationsprojektes „SmaCiSe“ zwischen Österreich und der chinesischen Provinz Guangdong, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, fand Ende Oktober 2019 das zweite Projektmeeting in der Metropole Guangzhou statt. Dabei wurden einerseits die bisher erarbeiteten Ergebnisse präsentiert und andererseits Vorlesungen mit Forschungs-Topics von AEE INTEC an der South China University of Technology für zahlreiche Studierende und Lehrende abgehalten.

Schwerpunkt des Projekts ist die Untersuchung von urbanen Hitzeinseln und der Luftqualität in städtischem Umfeld mit Hilfe von Drohnenbefliegungen. Aus diesem Grund fand auch ein Treffen mit dem Management des weltweit führenden Drohnenherstellers DJI in dessen Headquarter in Shenzhen statt.

 

Flexible Sektorenkopplung durch Energiespeicher

Am 16. Oktober gab es den offiziellen Startschuss des neuen Annex 35 zum Thema „Flexible Sektorenkopplung durch Energiespeicher“ beim Kick-off Meeting in Bad Tölz. Der Annex ist die erste Arbeitsgruppe im „Energy Storage Programme“ der Internationalen Energieagentur mit österreichischer Beteiligung. AEE  INTEC übernimmt die Leitung des Subtasks für die Entwicklung von Konzepten zu Speichertechnologien für die Sektorenkopplung, und ist somit Kernpartner der internationalen Gruppe. Weitere Partner sind unter anderen ZAE Bayern e.V., Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (Deutschland), KTH Royal Institute of Technology (Schweden), TNO (Niederlande) oder das Austrian Institute of Technology (AIT).

Ziel ist es, die Möglichkeiten und Auswirkungen von Energiespeicherung mit Sektorenkopplung zu klären. Dafür werden sowohl vorhandene als auch zukünftige Technologien und unterschiedliche Sektoren wie Mobilität oder Wärme/Kälte berücksichtigt. Die Technologien werden dokumentiert und das Potenzial sowohl technisch als auch wirtschaftlich vom Mikronetz bis zu nationalen bzw. europäischen Netzen bewertet.

 

Größtes EU-Projekt zur Digitalisierung in der Industrie

Arrowhead Tools ist derzeit das größte EU-Projekt zur Digitalisierung in der Industrie mit 81 Projektpartnern, darunter Volvo, Bosch, Philips, Infineon etc. Das Gesamtprojektbudget liegt bei rund 91 Mio EUR. Übergeordnetes Ziel des Projektes ist, den Datenaustausch zwischen Sensoren und Soft- und Hardware effizient und sicher zu gestalten. Der Projektstart war Anfang Mai in Göteborg, Schweden.

Es gibt 20 unterschiedliche Entwicklungslinien zu Digitalisierungsthemen in der Industrie, die in unterschiedlichen Branchen Anwendung finden wie zum Beispiel Verkehr (autonomes Fahren), Gesundheit, Halbleiter- und Automobilindustrie sowie im Gebäudesektor. Innerhalb dieser Entwicklungslinien werden die entwickelten Tools an konkreten Anwendungen validiert.

AEE INTEC leitet die Linie „Digitaler Zwilling für Gebäude“. Und kooperiert dabei mit Infineon Austria und EQUA Solutions (Schweden/Schweiz). Ziel dieser Entwicklungslinie ist es, ein reales Gebäude mit seinem Digitalen Zwilling zu koppeln. Das heißt, eine Gebäude- und Anlagensimulation wird in Echtzeit mit Messdaten aus dem Gebäude gekoppelt, so dass die Simulation immer den aktuellen Zustand des Gebäudes widerspiegelt. Die Informationen aus der Simulation können dann zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden:

  • Optimierung der Gebäuderegelung auch bei sich ändernden Randbedingungen (Wetter, Nutzerverhalten, Nutzungsart der einzelnen Räume) und damit verbesserter Nutzerkomfort und höhere Energieeffizienz
  • Einfache Fehlerdetektion
  • Genauere Informationen über das Gebäude durch Nutzung von sogenannten virtuellen Sensoren (Rechenwerte aus der Simulation), die auch für die Regelung verwendet werden können

Infineon Österreich investiert derzeit 1,6 Milliarden Euro am Standort Villach. Neben einer neuen vollautomatisierten Chipfabrik für 300 mm Dünnwafer wird auch ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude errichtet. Dieses wird innerhalb des Projekts Arrowhead Tools mit einem Digitalen Zwilling ausgestattet. Heizung, Lüftung und Kühlung werden damit besonders effizient und auf hohen Nutzerkomfort ausgerichtet betrieben werden.

 

Rückblick: Workshop ‚Smart Readiness Indikator für Gebäude‘

Am 4. Oktober 2019 veranstaltete AEE – Institut für Nachhaltige Technologien gemeinsam mit 17&4 Organisationsberatung, der Technologieplattform Smartgrids Austria und FH Technikum Wien einen Workshop zum Thema „SRI - Smart Readiness Indikator für Gebäude, Bewertungsschema und Chancen für intelligente Gebäude“ im TECHbase in Wien.

Für den Auftraggeber BMVIT wurde ein Vorschlag für eine mögliche nationale Umsetzung des Smart Readiness Indikators erarbeitet und auf dem Workshop ebenso vorgestellt wie der aktuelle Diskussionsstand der SRI Methodenentwicklung auf EU-Ebene. Etwa 50 TeilnehmerInnen von Technologieanbietern, GebäudeeigentümerInnen sowie PlanerInnen und Interessierte informierten sich und diskutierten über die Sinnhaftigkeit und die Methodik eines SRI.

 

EXCESS – Energieflexible lokale Energiegemeinschaften

Vom 30.09. bis 02.10. fand in Graz, Österreich, das Kick-off Meeting des mit September 2019 gestarteten europäischen Horizon 2020-Projektes „EXCESS“ statt. „EXCESS“ fokussiert dabei auf die Energietransformation europäischer Gebäude und Quartiere hin zu energieflexiblen „Local Energy Communities“ (LEC), die mehr Energie aus erneuerbaren Technologien vor Ort erzeugen als sie selbst verbrauchen. 21 Projektpartner aus Industrie und Forschung entwickeln innovative Technologien, Systeme sowie neue Ansätze, die anhand von 4 Demonstratoren in unterschiedlichen Klimazonen demonstriert werden.

Repräsentativ für das mitteleuropäische Klima wird ein ehemaliges Industrieareal in Graz sowohl in Bezug auf Nutzung und Gemeinschaft als auch in Bezug auf Energieversorgung vollständig transformiert. Ein zentraler Aspekt des angedachten LEC-Konzeptes liegt dabei in der smarten Orchestrierung aller vorhandenen energierelevanten Komponenten und Systeme sowie der konsequenten Nutzung unterschiedlicher Energieflexibilitätsoptionen. Für die Umsetzung des österreichischen Demonstrators ist AEE – Institut für Nachhaltige Technologien verantwortlich und koordiniert dabei die Aktivitäten rund um die Entwicklung von aktiven Energiefassaden, der thermischen Aktivierung von vertikalen Bauteilmassen sowie der Entwicklung von „Smart-Contract“-Technologien für Beteiligungsmodelle (Energieerzeugungs- und Speichereinheiten). Außerdem werden Fragen im Zusammenhang mit Energie- und Flexibilitätshandel behandelt. Die Laufzeit des europäischen Forschungsprojektes ist auf vier Jahre anberaumt.

 

Smart City Sensing

Das Gebiet um den Opernring in Graz wurde im August zum Schauplatz eines Pilotprojektes, bei dem das Mikroklima der Stadt und die Luftqualität aus der Luft gemessen wird. Als innovative Smart-City-Datenerfassungstechnologien werden dedizierte Detektorköpfe für Drohnen eingesetzt. Dabei wird mittels Fotos und Sensordaten, die aus der Luft aufgenommen werden ein virtuelles dreidimensionales Modell des Stadtteils erstellt. Das virtuelle Stadtmodell beinhaltet volumetrische Modelle von Luft- und Oberflächentemperaturen, sowie wesentliche luftgüterelevante Konzentrationen in verschiedenen Höhenniveaus. Gemeinsam mit Skyability, der South China University of Technology und in Kooperation mit der Stadt Graz werden potenzielle Belastungsquellen, wesentliche Abhängigkeiten und Verbesserungsmaßnahmen herausgearbeitet und auf GIS-Basis als Entscheidungswerkzeuge für die Stadtplanung zur Verfügung gestellt. Die entwickelte Methode soll einfach auf weitere Städte unterschiedlicher Größe in Österreich und China übertragbar sein.

 

3D PMV Inspection

Evaluation of thermal comfort in interiors: In the newly developed approach, this is done on the basis of a thermographic inspection with an infrared camera, the creation of a CAD model of the room and a subsequent calculation of the thermal radiation exchange using a Monte Carlo raytracing method (AEE INTEC, Daniel Rüdisser, Tobias Weiß).

 

Mit CO2-freier Fernwärme ist Leibnitz am Weg zur Umwelt- und Energie-Vorzeigestadt

Gruppenbild

Die Stadt Leibnitz sagt gemeinsam mit den Fernwärmeversorgern Nahwärme Tillmitsch und Bioenergie Leibnitzerfeld dem Klimawandel und dem Feinstaub den Kampf an. Unterstützung bekommt Leibnitz dabei vom Forschungsprojekt ThermaFLEX, das in Leibnitz mit innovativen Technologien die Wärmeversorgung von morgen demonstriert. Das österreichische Leitprojekt ist europaweit einzigartig und hat zum Ziel, den Anteil an erneuerbaren Energiequellen von Wärmenetzen zu erhöhen. Daher beschäftigt es sich mit Konzepten wie Wärmepumpenintegration, Energiespeichern, Niedertemperaturwärmeversorgung oder intelligenter Regelung, welche in sieben Demonstrationsprojekten auch umgesetzt werden. Wärmenetze eignen sich hervorragend zur Einbindung von erneuerbaren Energien sowie Abwärme und ermöglichen die Kopplung mit anderen Energiesektoren bzw. Energieinfrastrukturen. Neben Kompetenzen und Innovationspotenzial von 27 Projektpartnern aus Energiewirtschaft, Forschung und Technologieunternehmen bringt ThermaFLEX auch Fördermittel (1,5 MioEUR) und Investitionen (10,7 MioEUR) in den Großraum Leibnitz, der als einer der sieben Demonstrationsstandorte eine österreichweite Vorreiterrolle einnimmt.

 

Dort schreitet der Fernwärmeausbau unterdessen in großen Schritten voran: 2017 versorgten die Wärmenetzbetreiber etwa 100 Anschlüsse mit einem Wärmebedarf von 6.700 MWh, bis 2019 werden es rund 280 Anschlüsse und 33.700 MWh sein und bis 2022 soll der Wärmekauf 60.000 MWh überschreiten. Durch den Ausbau der Wärmenetze und die innerhalb des Forschungsprojekts umgesetzten Maßnahmen werden so rund 16.000 Tonnen CO2 eingespart – das entspricht ca. 15% des gesamten CO2-Ausstoßes der Stadtgemeinde Leibnitz.“

 

AEE INTEC leitet EU-Projekt zur Entwicklung eines saisonalen thermochemischen Speichersystems auf Salzhydratbasis

Im Rahmen des EU- Projektes CREATE wurde ein saisonales thermochemisches Solarspeichersystem auf Salzhydratbasis entwickelt, das die nahezu verlustfreie Speicherung von Solarwärme für die Wintermonate ermöglicht. Das Projektkonsortium besteht aus elf Partnern aus acht europäischen Ländern und wird von AEE INTEC geleitet.

Demonstration

Nach dem erfolgreichen Abschluss der ersten Projektphasen, die in erster Linie der Verbesserung des Speichermaterials in Bezug auf Leistung, Stabilität und Energiedichte, der Optimierung des Absorberbehälters in Hinsicht auf Platzbedarf und Stapelbarkeit sowie der Entwicklung und Optimierung von kostengünstigen Verdampfern / Kondensatoren dienten, wurde ein Speichersystem mit drei Speichermodulen und 1 200 Litern Kaliumcarbonat als Speichermaterial aufgebaut. Das Gesamtsystem inkl. Pufferspeicher, Wärmepumpe und Regelung wurde in einem Container untergebracht, nach detaillierten experimentellen Untersuchungen im Labor von AEE  INTEC im Juli 2019 zum finalen Einsatzort nach Warschau transportiert und von AEE  INTEC in Betrieb genommen. Eine messtechnische Begleitung erlaubt nun erstmals eine Bewertung des Speichersystems in einer realen Umgebung.

This project is supported by the European Commission under the Grant Agreement number: 680450

 

Innovative Energietechnologien in Österreich - Marktentwicklung 2018

Die Dokumentation und Analyse der Marktentwicklung der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie schafft eine Daten-, Planungs- und Entscheidungsgrundlage für zahlreiche Akteursgruppen in der Politik, der Wirtschaft und im Bereich der Forschung und Entwicklung. In diesem Sinne schafft die vorliegende Marktstudie “Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2018“ diese Grundlagen für die Bereiche feste Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft. Neben der Dokumentation von Verkaufszahlen für den Inlandsmarkt und den Exportmarkt werden volkswirtschaftliche Kennzahlen im Bereich der Umsätze, der Arbeitsplätze und der CO2-Effekte dieser Technologien präsentiert.

Die österreichischen Unternehmen in den Bereichen Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft konnten im Jahr 2018 einen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro erzielen und mehr als 31.000 Personen beschäftigen. Durch die Anwendung dieser innovativen Technologien wurden in Österreich 66,3 Terawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt und klimaschädliche Emissionen im Umfang von 14 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent vermieden.

AutorInnen:

P. Biermayr, C. Dißauer, M. Eberl, M. Enigl, H. Fechner, L. Fischer, B. Fürnsinn, K. Leonhartsberger, S. Moidl, C. Schmidl, C. Strasser, W. Weiss, P. Wonisch, E. Wopienka

 

AEE INTEC gewinnt den Energy Globe Styria Award 2019 in der Kategorie „weltweit“

Bereits zum 16. Mal wurde am 14.5.2019 in der Aula der Alten Universität in Graz der Landespreis „Energy Globe Styria Award" vergeben. Mit dem renommierten Energie- und Umweltpreis werden steirische Initiativen vor den Vorhang geholt, die sich für den Klimaschutz stark machen.

Überreicht wurden die Trophäen und Urkunden von Umweltlandesrat Anton Lang und dem Leiter der Konzernkommunikation der Energie Steiermark AG Urs Harnik-Lauris. Mit dem Projekt „SOLTRAIN" gewann AEE INTEC in der Kategorie „weltweit“.

Hintergrund SOLTRAIN

Im Rahmen des Projekts „Solarthermische Ausbildung und Demonstration“ (SOLTRAIN) wird in den Ländern Botswana, Lesotho, Namibia, Mozambique, Simbabwe und Südafrika eine beschleunigte Nutzung von thermischen Solaranlagen vorangetrieben und unterstützt. SOLTRAIN beschäftigt sich mit der Errichtung von Demonstrations- und Trainingsanlagen, als auch mit Know-how-Transfer sowie den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die die verstärkte Nutzung von Solarthermie und den Umstieg von einer derzeit fossilen zu einer nachhaltigen Energieversorgung  in den oben angeführten Ländern ermöglichen.

In dem seit 2009 laufenden Projekt wurden bisher 326 solarthermische Anlagen errichtet, etwa 110 Ausbildungskurse veranstaltet, ca. 3000 Personen ausgebildet sowie in einem umfassenden Stakeholderprozess „Solar Thermal Roadmaps“ für alle beteiligten Länder entwickelt, die die Regierungen bzw. Stakeholder in der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen sollen. Durch Monitoring ausgewählter Anlagen wird deren Funktionsfähigkeit sowie die CO2-Einsparung nachgewiesen. Die errichteten Anlagen kommen hauptsächlich sozialen Einrichtungen (Spitälern, Waisen- und Altersheimen, HIV/AIDS Institutionen etc.) bzw. Schulen und  Tourismuseinrichtungen zugute und unterstützen die beteiligten Firmen auch im Erwerb von Know-how in Spezialthemen wie solarer Prozesswärme oder solarer Kühlung.

Das Projekt wird von der Austrian Development Agency sowie dem OPEC Fund for International Development finanziert.

http://SOLTRAIN.org/

 

IEA SHC Bericht: Weltweite Marktentwicklung Solarthermie - Edition 2019

The solar heating and cooling markets show a reversing trend. The majority of the largest markets outside of China saw demand increase for the first time since 2015. This trend change is due to several factors – improved cost-competitiveness of solar thermal systems, rising interest among commercial and industrial clients, and clean air policies. These are some of the key findings of the report Solar Heat Worldwide 2019 published by the International Energy Agency’s Solar Heating and Cooling Programme (IEA SHC) at the beginning of June.

Solar Heat Worldwide is published on an annual basis since 2005. With data from 68 countries, it is the most comprehensive evaluation of solar heating and cooling markets worldwide. Lead authors are Werner Weiss und Monika Spoerk-Duer from AEE INTEC.

SHC systems in operation globally in 2018 totaled 480 GWth (686 million square meters) and saved 43 million tons of oil equivalent and avoided 138 million tons of C02 emissions. “Solar heating and cooling is a global business with 672,000 people working in this sector and a turnover of around USD 16.9 billion in 2017.

Strong growth rates in 2018

While China’s market continued to contract in 2018, ten of the top 20 countries reported growing sales. Poland broke all records with its 179% increase in solar thermal installations due to clean air support policies in many cities. Denmark is still the leading country for solar district heating, reporting a significant increase in installed capacity in 2018 (128%). India ranked third with a growth rate of 17%. If these positive trends continue, global market growth can be expected again in 2019.

New to the 2019 edition is data on PV-Thermal technologies.

 

nachhaltige technologien 02 | 2019

Sustainable energy supply systems are based on renewable energy sources. Of course the availability of the space required for producing renewable heat and electricity is essential. Currently diverse ways of utilizing the available land area are competing, and using building surfaces could alleviate such competition. Moreover using building components and building surfaces respectively for energy production, energy storage as well as for energy distribution and supply with fresh air could generate synergies in respect to classical functions of building surfaces like aesthetics, weather and heat protection or noise insulation. Because of such multiple integrated functions, reduction of distribution losses as well as high prefabrication potential considerable economic benefits are expected with regard to the life cycle of new built as well as refurbished multi-storey buildings. In respect to refurbishing the existing building stock prefabricated facades are especially advantageous considering short installation time and little strain on the residents compared to conventional refurbishment procedures. Therefore prefabricated facades have a huge potential to increase the overall rate of refurbishment.

The current issue of „nachhaltige technologien“ gives an overview in regard to the German programme „Schaufenster intelligente Energie“ and allows a deeper insight into the Austrian initiative „Vorzeigeregionen Energie“.

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Qualifizierung zum Europäischen EnergieManager – 22. EUREM Lehrgang der WKÖ startet

EUREM ist ein anspruchsvolles, standardisiertes Trainingsprogramm, das in ein überaus erfolgreiches internationales Netzwerk von Beraterinnen und Beratern eingebunden ist.

Die Trainingsmethode und das damit verbundene Trainingsmaterial werden durch Referenten und Referentinnen aus der Praxis laufend an neue Technologien und Erkenntnisse angepasst. So konnten bis jetzt mehr als 5.200 Europäische Energiemanager in 33 Ländern in Europa, Indien, Mittel- und Südamerika und am afrikanischen Kontinent - davon 751 in Österreich – ausgebildet werden.

Die Europäischen Energiemanager erlangen detailliertes Know-how mit hohem Praxisbezug, um im eigenen Unternehmen ein effizientes Energieaudit und -management umzusetzen, Energieeffizienzmaßnahmen zu erkennen und wesentliche Energie- und Kosteneinsparungen zu erzielen.

Das über die Ausbildung erreichte EUREM-Zertifikat gilt im Rahmen des Energieeffizienzgesetzes (§ 17 EEffG) als Nachweis der notwendigen Expertise, um als gelisteter Auditor registriert zu werden. Der theoretische Nachweis umfasst 14 Punkte für den Bereich „Prozesse“, 10 Punkten für den Bereich „Gebäude“ und 3 Punkten für den Bereich „Transport“. Für den Bereich "Prozesse" werden zusätzlich zwei Praxispunkte angerechnet.

Der Abschluss besteht aus einer schriftlichen Prüfung sowie der Erstellung eines betriebsspezifischen Energieeffizienzprojektes (Projektarbeit) und der Präsentation der Ergebnisse dieser Arbeit vor einer Expert/innenjury. Nach erfolgreicher Absolvierung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Qualifizierung zum Europäischen EnergieManager“.

Termine EUREM 22:
Block 1: 14. – 16. November 2019
Block 2: 23. – 25. Jänner 2020
Block 3: 12. – 14. März 2020
Block 4: 23. – 25. April 2020
Abschluss:  Mittwoch, 16. September 2020

Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien

Sichern Sie sich einen Platz bei EUREM 22 und werden Sie Teil des internationalen Netzwerks von Europäischen EnergieManagern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Anmeldung und Auskünfte bei: Herrn Dalibor Krstic, Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien, Tel: +43 05 90 900 – 3297, dalibor.krstic@wko.at

Weitere Informationen zu Detailprogramm, Zeiten, Trainern und Anmeldeformalitäten für EUREM 22 finden Sie hier.

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Hermine Dimitroff-Regatschnig und das Referenten-Team von
EUREM - Österreich
Wirtschaftskammer Österreich
Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik
Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien

 

Thermische Speicher als wichtiger Bestandteil eines zukünftigen Energiesystems

Rund 140 Expertinnen und Experten folgten am 7.3. 2019 der Einladung von AEE - Institut für Nachhaltige Technologien und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) zur Tagung „Thermische Speicher“ in die Wirtschaftskammer Österreich in Wien.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des nationalen und internationalen Erfahrungsaustausches aus aktuellen Forschungsprojekten zum Thema „Thermische Speicher“. Im Fokus standen einerseits Entwicklungen im Bereich kompakter Wärmespeicher (Speichertechnologien mit höheren Energiedichten als Wasserspeicher) und andererseits das Thema Großwasserwärmespeicher mit Speichervolumina zwischen 0,1 Mio. und 2 Mio. m³ im Fokus standen.

„Wärmespeicher werden in einem nachhaltig transformierten Energiesystem eine zentrale Rolle einnehmen, was einerseits auf den hohen Anteil des Wärmebedarfs am gesamten österreichischen Endenergiebedarf (rund 50 %) und andererseits auf die wesentlich kostengünstigere Speichermöglichkeit von Wärme im Vergleich zu elektrischen Strom zurückzuführen ist“, so Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds in Ihrer Begrüßungsrede.

Einig waren sich die Fachleute über die große Bedeutung und das große Potenzial von Wärmespeichern. Aufgrund des großen Erfolgs der Veranstaltung wird 2021 voraussichtlich eine weitere Speichertagung stattfinden.

Kontakt für Rückfragen:

Christian Fink, Bereichsleiter bei AEE – Institut für Nachhaltige Technologien, c.fink@aee.at, 0664 / 91 23 683

 

Stadtgemeinde Gleisdorf und AEE INTEC gewinnen den ÖGUT-Umweltpreis

Die Konkurrenz war enorm, insgesamt gab es 74 Einreichungen. In unserer Kategorie haben wir uns schlussendlich gegen ebenfalls nominierte Projekte aus den Städten Wien und Salzburg durchgesetzt .

Kategorie „Nachhaltige Kommune“:

  • PREISTRÄGER: Entwicklung und Umsetzung der Methodik „räumliche Energieplanung“ in der Kleinstadt Gleisdorf
    Stadtgemeinde Gleisdorf
  • NOMINIERT: Jetzt ist Mülli da! – Müll trennen und profitieren
    Walter Galehr, Michael Loderbauer Tina Oberleitner
  • NOMINIERT: LED it schein - Umstellung der Wiener Seilhängeleuchten auf energiesparende, moderne LED-Beleuchtung
    Magistratsabteilung 33 – WIEN LEUCHTET

https://www.oegut.at/de/initiativ/umweltpreis/2018/nh-kommune.php

Der Preis wurde vor rund 250 Besuchern von Bgm. Christoph Stark, Geschäftsführer Stadtwerke Gleisdorf Karl Hierzer und einer breiten Abordnung von AEE INTEC entgegen genommen.