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IEA IETS TCP Annex 17 - Membranfiltration zur energieeffizienten Trennung lignozelluloser Biomassebestandteile

Mit dem Annex 17 „Membranfiltration zur energieeffizienten Trennung lignozelluloser Biomassebestandteile“ wird das übergeordnete Ziel verfolgt, die Vernetzung der österreichischen Membran- und Bioraffinerie- Forschungslandschaft zu stärken. Angestrebt wird die optimierte Nutzung von lignozellulosehaltigem Material in Bioraffinerien durch den Einsatz effizienter, nachhaltiger Membranverfahren. Dazu werden energieeffiziente Membranverfahren bewertet und optimiert sowie Strategien zur Biomassebestandteilsverwertung entwickelt.

 

IEA EBC Annex 73: Hin zu resilienten öffentlichen „Niedrigstenergie“ - Gebäudeverbänden und Siedlungen

Öffentliche Gebäudeverbände wie Krankenhäuser und Bildungseinrichtungen beherbergen oft kritische Infrastruktur, die permaent und zuverlässig verfügbar sein muss. Daher sind diese Strukturen auf stabile und krisensichere Energieversorgung angewiesen, die zugleich möglichst nachhaltig und kosteneffizient zu sein hat. Ziel des IEA EBC Annex 73 ist die Entwicklung von Werkzeugen für den Planungsprozess von resilienten, effizienten und emissionsarmen Energiesystemen für solche Gebäudeverbände mit kritischer Infrastruktur.

 

KooWo - Volkersdorf

Kooperatives Wohnen Volkersdorf – Suffizienz, Flächen sparen und Energieeffizienz im Areal

Am Beispiel des gemeinschaftlich geplanten Wohnprojekts „KooWo“ in Volkersdorf soll Suffizienz umgesetzt und das übergeordnete Ziel einer ganzheitlichen Energie- und CO2-Reduktion erreicht werden.

DeStoSimKaFe - Konzeptentwicklung & gekoppelte deterministisch/stochastische Bewertung Kalter Fernwärme zur Wärme- & Kälteversorgung

Übergeordnetes Ziel des Projektes ist die Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit innovativer und nachhaltiger Wärme- und Kälteversorgung auf Basis Kalter Fernwärme zu ermöglichen bzw. zu erhöhen. Um das zu erreichen, erfolgt die Entwicklung komplexer technischer Systemlösungen und von methodischen und simulationstechnischen Grundlagen für die Konzeption, Planung und langfristige Bewertung solcher Systeme. Weiters wird ein stochastisches Modell für die Langzeitbewertung von Systemlösungen auf Basis variierender Rahmenbedingungen und exogener Szenarien entwickelt. Aufbauend auf die erarbeiteten Systemlösungen und der technisch/ökologischen Bewertung werden für maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen für Kalte Fernwärme erarbeitet, die dann in eine ökonomische Bewertungsmethode einfließen.

 

6D BIM–Terminal: Missing Link für die Planung CO2-neutraler Gebäude

Ziel des Projektes ist die durchgehende planungsbegleitende Lebenszyklusanalyse von Gebäuden mit besonderer Ausrichtung auf die Planung und Errichtung CO2-neutraler Gebäude durch die Anwendung von Building Information Modeling (BIM).

 

IEA EBC Annex 75: Kosteneffiziente Strategien in der Gebäudesanierung auf Stadtteilebene

Die kosteneffiziente Sanierung bestehender Stadtteile und Siedlungen erfordert die richtige Balance zwischen Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Einsatz Erneuerbarer Energieträger. Wie diese richtige Balance ausschauen kann, wird in diesem Projekt nachgegangen.

 

Kostenreduktion Plusenergiegebäude – KoProLZK+

Effektive Prozesse, robuste Lösungen, neue Geschäftsmodelle und Lebenszykluskostenoptimierung für Null- und Plusenergiegebäude

Ziel des Projekts ist es, einen durchgängigen Prozess zur energetisch-wirtschaftlichen  Optimierung von Null- und Plusenergiegebäuden in allen Planungsphasen vom regionalen Entwicklungskonzept bis zum Rückbau des Gebäudes  zu entwickeln, für die planungsbegleitenden Akteure aufzubereiten und online zur Verfügung zu stellen. Neben der Beschreibung des durchgängigen Planungsprozesses sollen wichtige Kostenkenngrößen und Einsparpotenziale in einer Datenbank verfügbar gemacht werden.

 

Ammonia-to-Power

Energiegewinnung aus ammoniumhaltigen Reststoffströmen mittels Vakuum-Membrandestillation und Ammoniak-Brennstoffzelle

In unterschiedlichen Reststoffen wie Produktionsabwässern, kommunalen Abwässern oder Gärresten sind große Mengen von Ammonium (in Form von Stickstoffsalzen) gebunden. Mangels effizienter Rückgewinnungstechnologien geht der darin mitgeführte Wasserstoff ungenutzt verloren. Beide im vorliegenden Projekt adressierten Problemstellungen, die effiziente Gewinnung von Ammoniak als Gas und die Nutzbarmachung und energetische Verwertung von Ammoniak in einer Brennstoffzelle erfordert die Entwicklung neuer angepasster Technologien.

Im Rahmen des Projektes „Ammonia-to-Power“ werden ein Vakuum-Membrandestillationsverfahren (MD) zur Ammoniakgasgewinnung und eine Ammoniak-Brennstoffzelle (Ammoniak SOFC - solid oxid fuel cell) entwickelt.

Das Ergebnis des Projektes ist eine optimierte MD-Anlage im Labormaßstab mit geeignetem Membranmodul und geeigneten Betriebsparametern, sowie ein 5kW Ammoniak-SOFC CHP (combined heat and power)-System, worauf aufbauend ein Real-Scale-Konzept ausgearbeitet wird.

 

Radi-Cal

Numerisches Verfahren zur detaillierten Berechnung der solaren Einstrahlung auf transparente Flächen der Gebäudehülle

Vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung und in Anbetracht der Tatsache, dass in der EU der Gebäudesektor mit 40% Endenergieverbrauch der Sektor mit dem größten Energieverbrauch ist, wird eine möglichst genaue, physikalisch korrekte energetische Beschreibung von Gebäuden immer wichtiger, da diese ein essentielles Werkzeug zur Steigerung der Energieeffizienz darstellt.

 

sBSc – scaled BIG SOLAR control

Entwicklung von optimierten Regelungsstrategien für Solargroßanlagen mit Absorptionswärmepumpen, saisonalem Speicher zur Fernwärmeeinspeisung

Ziel des Projekts „sBSc - scaled BIG SOLAR control“ ist die Entwicklung optimierter Regelungsstrategien und Software für den kosteneffizienten Betrieb großer Solaranlagen mit Absorptionswärmepumpen und saisonalem Speicher zur Fernwärmeeinspeisung.

 
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ISEC 2018 - Experten aus 51 Ländern diskutierten bei der ISEC 2018 in Graz den Beitrag des Wärmesektors zur Erreichung der weltweiten Klimaziele

370 Experten und Expertinnen aus Wissenschaft, von Unternehmen und aus der Energiepolitik aus 51 Ländern nahmen vom 3. bis 5. Oktober 2018 an der im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Graz durchgeführten International Sustainable Energy Conference (ISEC 2018) teil.

Im Fokus der Konferenz standen der Wärmesektor und die Ressourceneffizienz in einem vernetzten nachhaltigen Energiesystem und die sich daraus ergebenden enormen Chancen für innovative Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

In der öffentlichen Diskussion zur Umstellung vom fossilen auf ein nachhaltiges Energiesystem ist der energiepolitische Fokus sehr häufig nur auf dem Stromsektor, auf den lediglich 20% des weltweiten Endenergieverbrauchs entfallen. Die Umsetzung des bei der UN-Klimaschutzkonferenz im Dezember 2015 in Paris vereinbarten Übereinkommens zur Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2°C ist nur möglich, wenn auch im Wärmesektor rasch eine Umstellung auf erneuerbare Energieträger erfolgt.

„Dies wird nicht nur durch eine Elektrifizierung des Wärmesektors und Power to Gas Technologien gelingen“ sagte Prof. Hans Martin Henning vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme aus Freiburg in seinem Key-Note Vortrag.

Neben den 5 Key-Note Vorträgen von Vertreterinnen der Europäischen Kommission und der Internationalen Energieagentur wurden in 76 Fachvorträgen Strategien zur Dekarbonisierung von Städten und Industrieprozessen sowie Maßnahmen in der Energieraumplanung vorgestellt und diskutiert.

Ein Workshop der UNIDO, der auch im Rahmen der ISEC 2018 stattfand, bot die Gelegenheit der Vernetzung mit sieben Energiezentren in Entwicklungsländern.

Veranstalter der Konferenz war AEE – Institut für Nachhaltige Technologien mit Unterstützung des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Österreichischen Klima- und Energiefonds, dem Land Steiermark und der Stadt Graz.

Fotocredit: Miriam Raneburger. Von links nach rechts:

Prof. Dr. Reinhold W. Lang, JKU Linz, AT; Theresia Vogel, Director, Klima- und Energiefonds, AT; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Director Fraunhofer ISE, DE; Haitze Siemers, Head of Unit for New energy technologies, innovation and clean coal, DG Energy, European Commission, BE; Sabine Mitter, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, AT; Josef Plank, Secretary General, Federal Ministry for Sustainability and Tourism, AT; Werner Weiss, CEO AEE INTEC, AT