Die produzierende Industrie verbraucht ca. 30% des europäischen Energiebedarfs. Bei der Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele und der Reduktion fossiler CO2-Emissionen spielt sie eine wichtige Rolle.

Entsprechend viele Betriebe definieren nicht zuletzt auf Grund gesetzlicher Vorgaben das Ziel eines mittelfristigen Ausstiegs aus fossilen Energieträgern und lassen Konzepte für eine 100% Versorgung durch erneuerbarer Energie in Kombination mit Energie- und Ressourceneffizienz entwickeln.

Der Bereich Industrielle Prozesse und Energiesysteme „IPE“ sieht sich als Ansprechpartner für die Entwicklung und Realisierung von innovativen und visionären Umsetzungskonzepten für national und international agierende Produktionsbetriebe und Forschungspartner.

IPE bietet dabei Lösungen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz unter technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Dies erfolgt ausgehend von der Entwicklung und Optimierung von Produktionsverfahren und Prozesstechnologien über die effiziente Nutzung von Ressourcen (Energie, Roh- und Hilfsstoffe) bis hin zur Integration erneuerbarer Energieträger.

 

Aktuelle Schwerpunktthemen

Energie- und Ressourceneffizienz für Industriebetriebe mit dem Schwerpunkt in den Industriesektoren Lebensmittel und Getränke, Automotive, Textil und Metallver- und bearbeitung
Industrie im Netzverbund als Energie-und Wertstofflieferant/-verbraucher im Austausch mit Fernwärme-, Strom-, Gas und Wassernetzen
Prozessintensivierung / Membrandestillation / Kontinuierliche Prozessführung (Rohrreaktor) für industrielle  Produktionsprozesse, industrielle Prozesswasser und Abwasseraufbereitung, bei kommunalen Abwasserreinigungsanlagen und im Bereich der Stickstoffrückgewinnung aus industriellen und landwirtschaftlichen Betrieben sowie Biogasanlagen
Solare Prozesswärme zum Einsatz von solarthermischer Energie in Produktionsbetriebe