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Thermische Energietechnologien und hybride Systeme

Solarthermische Anlagen bilden einen zentralen Eckpfeiler einer  zukünftig nachhaltigen Energieversorgung basierend auf erneuerbaren Energieträgern. Experten schätzen das Potenzial für Solarthermie bis zum Jahr 2050 in Österreich bzw. Europa mit einem solaren Deckungsgrad am gesamten Niedertemperaturwärmebedarf (<250°C) von bis zu 50% ein.

Die Forschungsgruppe „Thermal Energy Technologies and Hybrid Systems“ arbeitet in Kooperation mit Industriepartnern und anderen Forschungseinrichtungen an der Neu- bzw. Weiterentwicklung von einzelnen Komponenten als auch Systemlösungen, welche die Er­schließung der prognostizierten Marktpotenziale beschleunigt. Darüber hinaus ist es erklärtes Ziel, generiertes Wissen rasch an die betreffenden Akteure zu transferieren und somit eine breite Umsetzung bei hoher Qualität zu erreichen.

Aktuelle Schwerpunktthemen sind:

  • Entwicklung und Beurteilung von Absorbern, Kollektoren und Kollektorfeldern in Verbindung mit angepassten Berechnungsmodellen (hydraulisch und thermisch) sowie einem Outdoor-Prüfstand
  • Entwicklung und Beurteilung von weiteren essentiellen Komponenten wie beispielsweise Speicher, Speicherdämmungen, Hydraulikstationen, Drain-Back Einheiten, Stagnationskühler, etc.
  • Integration von neuen Materialien (z.Bsp. Polymere) in solarthermische Systeme mit Blickrichtung Kostensenkung bzw. Effizienzsteigerung
  • Entwicklung von Systemlösungen zur Erreichung hoher solarer Deckungsgrade (50 bis 100%) für Warmwasser und Raumheizung
  • Entwicklung von neuen Systemlösungen für große solarthermische Anlagen in Verbindung mit Wärmenetzen, industriellen Prozessen und thermisch getriebenen Kühlmaschinen
  • Wissenstransfer und Standardisierung