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ParaSol – Hydraulikdesign von parallelen Kollektormodulen in solarthermischen Großanlagen

Im Projekt „ParaSol“ wurde ein mathematisch-physikalisches Tool für Hydraulik-Berechnungen für solarthermische Großanlagen entwickelt und umfangreich messtechnisch validiert. Erstmalig konnten Druckverlust-Messungen von T-Stücken unter für die Solarthermie relevanten Rahmenbedingungen durchgeführt werden. Ein Satz von "Charakteristischen Kennzahlen" ermöglicht eine rasche wirtschaftliche und technische Beurteilung verschiedener Hydraulikkonzepte für solarthermische Kollektorfelder. Auf Basis der Projektergebnisse bildet ParaSol einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von hydraulisch-ther­mi­schen und wirtschaftlichen Fragen bei solarthermischen Großanlagen.

 

IEA EBC Annex 70 - Energie-Epidemiologie – Analyse des tatsächlichen Energieverbrauchs in Gebäuden

Im Rahmen des IEA EBC Annex 70 werden Ursachen über Abweichungen errechneter zu tatsächlicher Energieverbräuche von Gebäuden empirisch untersucht und Anforderungen an die Datenqualität, -charakteristik oder -sicherheit erarbeitet. Weiters werden Empfehlungen hinsichtlich der Verwendung international einheitlicher Standards und Methoden der Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung entwickelt. Die Ergebnisse und der Erkenntnisgewinn richten sich dabei primär an Policy Makers, Technologieentwickler, GebäudeeigentümerInnen und Energiedienstleister.

 

E.Vent - Effiziente, kostengünstige und wartungsfreundliche zentrale Mehrfamilienhaus-Lüftungsanlagen – Planung, Betrieb und Brandschutz

Aufbauend auf praktischen Erfahrungen aus bereits realisierten zentralen Mehrfamilienhaus-Lüftungsanlagen sowie Erkenntnissen aus Vorprojekten wurden dringende Aufgabenstellungen im Bereich Planung, automatischer Balanceabgleich und Brandschutz identifiziert. Ziel des Projektes ist es, innovative technische Lösungen und Planungshilfen sowohl für die Errichtung neuer, als auch für den wartungsarmen Betrieb bestehender Anlagen, bereitzustellen.

 

TrustEE – innovativer marktorientierter Fonds für Energieeffizienzinvestitionen in der Industrie

TrustEE ist ein Dreijahresprojekt (2016-2019), finanziert durch die Europäische Kommission (H2020 Programm). Projektinhalt ist die Förderung und Finanzierung von Projekten zur Umsetzung von Energieeffizienz (EE) und erneuerbaren Energien (RE) in der produzierenden Industrie. Dieses Projekt trägt somit zu den EU-Zielen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie dem Anteil erneuerbarer Energien und den Klimazielen für das Jahr 2020 bei.

 

IEA SHC Task 56 - Gebäudeintegrierte Solare Fassaden für Lüftung, Heizung, Kühlung, Klimatisierung und Beleuchtung

Dieser Task konzentriert sich auf die kritische Analyse, die Simulation, Labortests und vor-Ort-Monitoring von Fassaden-Systemen, die mit aktiven und/oder passiven Elementen versehen sind, welche die einfallende Sonnenenergie verwenden und/oder Kontrollieren. Die zentrale Aufgabe ist die Integration von Fassaden-Lösungen in das Gebäude-Energiesystem (Lüften, Heizen, Kühlen, Klimatisieren und Beleuchtung) mittels eines systematischen Ansatzes.

 

Smart UP - Entwicklung eines Grazer Stadtquartieres zu einem Reuse & Up-cycling Zentrum

Ziel des Projektes ist es in dem im Stadtentwicklungskonzept 4.0 definierten Smart City Zielgebiet GRAZ SÜD ein energie- und ressourcenschonendes Stadtquartier zu entwickeln. Im Bereich um die derzeit bestehende Halle der BAN Sozialökonomische BetriebsgmbH soll in Zusammenarbeit mit den umgebenden Gewerbebetrieben ein Reuse & Upcycling  Zentrum entwickelt werden.

 

Urban district heating extended - Flexibilisierung und Dekarbonisierung urbaner Fernwärmesysteme

Entwicklung innovativer urbaner Fernwärmeversorgungssysteme durch Integration von Langzeitwärmespeicher, (Groß-)Wärmepumpe, solarthermische Großanlage, Abwärme und simulationstechnischer Analyse und Bewertung. Das Ergebnis dient als Vorbild für Technologieauswahl und Einsatzreihenfolge neuer urbaner Fernwärmeversorgungsgebiete.

 

REsys - Regelungsstrategien zur Effizienzsteigerung komplexer hybrider Energiesysteme

Ein reales hybrides Energiesystem wird durch Kombination von thermischen und elektrischen Simulationsmodellen abgebildet und das Modell m.H. von Messdaten validiert. In Simulationen entwickelte optimierte Regelungsstrategien werden am Realsystem erprobt.

 

AR-HES-B - Abwasserreinigung zur hybriden Energiespeicherung, Energiebereitstellung und Wertstoffgewinnung

Die urbane Abwasserentsorgung ist derzeit ein klassisches End-of-Pipe System. Die konventionelle kommunale biologische - aerobe Abwasserreinigung ist ein energieintensiver Prozess. Der Energielieferant Kohlenstoff bzw. die in Kohlenstoff gebundene Energie wie auch Nährstoffe -der Wertstoff Stickstoff- werden mit hohem elektrischen Energieaufwand (aerobe Belüftung) vernichtet. Kläranlagen sind die größten Stromverbraucher der österreichischen Kommunen. Die in urbanen Ballungsräumen verbrauchte Energie wird auch künftig nur teilweise innerhalb der eigentlichen Stadtgrenzen erzeugt werden. Neben dem fluktuierenden Energiedargebot auf Grund von volatilen, erneuerbaren Energieressourcen (z. B. unregelmäßig bzw. zyklisch verfügbare Windkraft und vor allem Solarstrom / Photovoltaik) steigt der dezentrale, fluktuierende Anteil im öffentlichen Stromnetz.

 

IEA EBC Annex 67 „Energy Flexible Buildings“

Eine Anpassung des Energieverbrauchs von Gebäuden und Gebäudeverbänden an die künftige Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ist bei deren erwünschtem Ausbau sinnvoll und unabdingbar. Das Ziel des Annex 67 ist, diese zukünftige Rolle der „Energie-Flexibilität“ von Gebäuden zu untersuchen und zu charakterisieren, Potenziale zu erfassen, und Regelungsstrategien anzubieten und zu testen.

 
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