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Wirtschaftsfaktor Sonnenenergie

Im Rahmen der Studie „Wirtschaftsfaktor Sonnenenergie“ wurde die Entwicklung der thermischen Solarenergienutzung in Österreich und Europa seit Beginn der 80er Jahre und die in der Verbreitung dieser Technologie involvierten österreichischen Firmen und Branchen dokumentiert.

Eines der wesentlichen Ziele der Studie war die Ermittlung sowohl der bisher im Bereich der thermischen Solarenergie geschaffenen Arbeitsplätze und Wertschöpfung, als auch die zu erwartenden Effekte durch die Verwirklichung der im Weißbuch der Europäischen Kommission „Energy for the Future: Renewable Sources of Energy“ genannten Zielvorgaben, um die volkswirtschaftliche Bedeutung der thermischen Solarenergienutzung besser beurteilen zu können.

 

Aus- und Weiterbildung

Die AEE INTEC veranstaltet Exkursionen, Seminare, Tagungen, Symposien und Workshops zu allen Anwendungsbereichen unserer Arbeitsschwerpunkte.

 

Solarthermische Kunststoffkollektoren mit integriertem Überhitzungsschutz

Bildquelle: Solarnor, N

Vor dem Hintergrund stark steigender Rohstoffpreise für thermische Solarkollektoren stellen Vollpolymerkollektoren eine viel versprechende preisgünstige Alternative für einen breiten Einsatz im Niedertemperaturbereich dar. Allerdings muss bei preisgünstigen Polymermaterialien deren eingeschränkter Arbeitstemperaturbereich berücksichtigt werden und deshalb müssen Maßnahmen zur Temperaturbegrenzung getroffen werden. Eine Möglichkeit dazu stellen bei verglasten Kollektoren thermotrope Schichten dar, die ihre solare Transparenz temperaturabhängig ändern. Mittels theoretischer Modellierung wurden Entwicklungsziele für solche Schichten errechnet.

 

Kältetechnische Sanierungskonzepte für Büro- und Verwaltungsgebäude - COOLSAN

Der Betrieb von zehntausenden österreichischen Büro- und Verwaltungsgebäuden sorgt für einen enormen jährlichen Energieverbrauch. Die Klimatisierung spielt dabei eine immer zentralere Rolle. Im gesamten EU-Raum beträgt der Kühlbedarf in Büro- und Verwaltungsgebäuden bereits 193 PJ, was einem Erdöläquivalent von 4.608 Mto gleichkommt (EU, 2000)...

 

Integrale Energiekonzepte für nachhaltige Gebäude (ENERBUILD)

Der Aufwand für die Beheizung, Kühlung und Lüftung von Gebäuden liegt in den Industrieländern bei über 30% des gesamten Primärenergiebedarfs. Damit ist der Gebäudesektor, neben den Segmenten „Transport“ und „Landwirtschaft“ auch einer der Hauptverursacher treibhauswirksamer CO2 - Emissionen. Ausgehend von diesen Fakten und unter Berücksichtigung der gesetzten Ziele im Kyoto Protokoll, wird deutlich, wie wichtig es ist, im Gebäudebereich nachhaltige Lösungen zu identifizieren, die diese Emissionen beim Betrieb des Gebäudes mittel- bis langfristig wesentlich reduzieren.

 

Internetbasierende Informationsplattform für Fachkräfte (EEBD)

Der Gebäudesektor macht derzeit rund 40% des Gesamtenergieverbrauchs der EU aus. Passen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, so kann durch Umsetzung entsprechender Einsparmaßnahmen der Energieverbrauch um bis zu 22% reduziert werden. Diese Zahlen zeigen sehr deutlich, wie wichtig es ist im Bereich „Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden“ aktiv zu werden. Durch die Einführung der EU-Gebäude­richtlinie sollen dazu wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden.

 

Systemische Siedlungssanierung im sozialen Wohnbau

Dieses Projekt behandelt eine umfassende Sanierung einer Siedlung des sozialen

Wohnbaus aus den 1960er Jahren in einer strukturschwachen Region. Dabei geht es um eine Optimierung aller Teilbereiche, die Wohnen umfassen, mit einem systemischen Sanierungsansatz im interdisziplinären Team.

 

PROCESOL II – Solarthermische Prozesswärme in Kombination mit Wärmerückgewinnung für industrielle Produktionsprozesse

Die wesentliche Aufgabe des Projektes ist es, die Grundlagen für den verstärkten Einsatz von solarthermischen Anlagen für die Prozesswärmeerzeugung kombiniert mit Wärmerück­gewinnungs­maßnahmen zu erarbeiten und auch an die Zielgruppe der Haustechnikplaner, Installateure und vor allem der produzierenden Betriebe in Griechenland, Spanien, Portugal, Deutschland, Belgien und Österreich zu verteilen.

 

Verbreitung innovativer Kühlstrategien für Dienstleistungsgebäude (KeepCool)

Das Hauptziel des Projektes ist durch gezielte Aktivitäten die negativen Auswirkungen des zunehmenden Kühlbedarfes in Europa zu reduzieren und eine Steigerung der Marktdurchbringung von nachhaltigen Kühlkonzepten und –technologien zu fördern.

 
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