Nachlese: Biomasse-Nahwärme – Neue Wege gehen!

Über 100 Teilnehmende kamen am 30.06.2017 in die Stadt Salzburg zur qm heizwerke Fachtagung „Biomassenahwärme – Neue Wege gehen!“.

Die Nachlese der Veranstaltung, sowie die Präsentationen, finden Sie unter folgendem Link:
https://www.klimaaktiv.at/

Das qm heizwerke Team dankt allen Vortragenden für ihre interessanten und offenen Ausführungen sowie allen Teilnehmenden für ihr Kommen und für die wertvollen Diskussionsbeiträge.

 

Leitfaden und Berechnungstool für die Integration von Solarthermie, Wärmepumpe und deren Kombination in industrielle Prozesse

Im Rahmen des Forschungsprojektes „EnPro“ wurden ein Leitfaden sowie ein Berechnungstool für die Integration von Solarthermie, Wärmepumpe und deren Kombination in industrielle Prozesse entwickelt. Das benutzerfreundliche Tool, zeigt dem Anwender die vorhandenen Potentiale von Solarthermie und Wärmepumpe in seinem Industriebetrieb und ermöglicht eine rasche und einfache Identifikation und Bewertung möglicher Integrationspunkte unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Im Leitfaden werden die im Projekt entwickelten Integrationskonzepte der beiden Technologien beschrieben und durch Beispiele illustriert sowie aktuelle Förderprogramme für Unternehmen angeführt.

 

IEA SHC Bericht: Weltweite Marktentwicklung Solarthermie - Edition 2017

Solarthermische Systeme tragen dazu bei, 40,3 Mio. toe und 130 Mio. t CO2 –Emissionen pro Jahr einzusparen  und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für den Klimaschutz. Mit Daten aus 66 Ländern stellt der Bericht des Solar Heating und Cooling Programms der Internationalen Energie Agentur (IEA SHC) die umfassendste Dokumentation des weltweiten Solarthermiemarktes dar. 

Ende 2016 waren weltweit Solaranlagen mit einer Leistung von 456 GWth installiert, die eine solar erzeugte Energiemenge von 375 TWh zur Verfügung stellten. In Bezug auf die Leistung übertraf Solarthermie damit Photovoltaik (303 GWel) und Stromerzeugung mittels konzentrierender Systeme (Solar Thermal Power - 5 GWel) und liegt im Ranking der erneuerbaren Technologien in Bezug auf die installierte Leistung auf Platz 2 nach Windenergie. Im Jahr 2016 gewannen vor allem Anlagen im Megawattbereich für die Einspeisung in Fernwärmenetze und für industrielle Prozesswärme an Bedeutung.

Der Bericht gliedert sich in zwei Teile:

Der erste Teil (Kapitel 3-5) gibt einen Überblick über die Entwicklung des globalen Solarthermiemarktes im Jahr 2016, generelle Trends werden beschrieben und detaillierte Daten von erfolgreichen Anwendungen, wie z. B. solare Fernwärmenetze und Systeme für industrielle Prozesswärme dargestellt. Das abschließende Kapitel des ersten Teils ist den Kosten solarer Wärme für verschiedene Anwendungen  und Regionen weltweit gewidmet.

Der zweite Teil (Kapitel 6-8) bietet für 66 Länder weltweit detaillierte Zahlen des Jahres 2015 in Hinblick auf installierte Systeme, Energieerträge, CO2-Einsparungen sowie Verteilung der Systeme nach Anwendungsbereichen und Systemtypen.

 

nachhaltige technologien 2 | 2017

Neue Gebäude müssen zukünftig so gebaut werden, dass sie energetisch und ökologisch auch noch im Jahre 2050 bestehen können. Der Bestand muss fachkundig geprüft werden, ob er zu ersetzen, zu erneuern bzw. energetisch hochwertig zu sanieren ist.

Bei der Entscheidung zur hochwertigen thermischen Sanierung kommt der Art und Ausführung der neuen Fassaden eine immer bedeutendere Rolle zu. Fassaden und Fenster haben ein enormes Potential zur Energieeinsparung und CO2-Reduktion  im Bestand. Daher widmet sich diese Ausgabe speziell diesem spannenden Thema.

Es werden dabei einerseits nachhaltige Fassadensysteme in unterschiedlichsten Bereichen und Einsatzgebieten beschrieben und andererseits Möglichkeiten von Zusatznutzen an der Fassade aufgezeigt. Aktive Gebäudetechnik- und Lüftungselemente, Versorgungsleitungen und energieerzeugende Komponenten müssen Teil einer im Werk vorgefertigten Fassade sein. Es müssen Fassadensysteme entwickelt und eingesetzt werden, die mehr können als nur "Dämmen"  - nur dann werden diese nachhaltigen Fassadenkonstruktionen gegenüber Wärmedämmverbundsystemen wirtschaftlich konkurrieren können. Dies stellt große Herausforderungen an Architekten, Fachplaner und Industrie – sie sind jedoch lösbar.

Österreich kann auch auf diesem relativ neuen Gebiet der Entwicklung von multifunktionalen Fassadensystemen für Sanierungen und Neubauten wieder eine Vorreiterrolle in Europa übernehmen.

Mitglieder der AEE bekommen die Zeitschrift 4 mal im Jahr automatisch zugesandt. Melden sie sich jetzt an und erhalten sie gleich die nächste Zeitung und alle Sonderausgaben der Zeitschrift und Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen bequem per Post. Hier geht es zur Anmeldung.

Über den nachfolgenden Link kommen sie zur Online-Ausgabe:

 

Gerald Schweiger gewinnt den DHC+ Student Award

Gerald Schweiger hat mit seinem Paper “Framework for dynamic optimization and simulation of district heating systems” den DHC+ Student Award (organisiert von der DHC+ Technology Platform) gewonnen. Er präsentierte seine Arbeit am 38th Euroheat & Power Congress ( 15-16 Mai 2017 in Glasgow, UK). Weiteres erhielt er eine Prämie von 1.000 Euro, eine coaching session von David Beckett (Pitch Trainer von TEDx) und er wird einen Artikel im internationalen EuroHeat&Power Magazine veröffentlichen. Der wissenschaftliche Mehrwert dieser Arbeit besteht in der Entwicklung einer Methode, um Mixed-integer-optimal Control Probleme zu lösen. Weiters wurden numerisch robuste Modelle für die dynamische Simulation und Optimierung von Fernwärmenetzen entwickelt.

Der Vortrag in Glasgow: https://youtu.be/tHL4VOIoXzI?t=47m54s

 

Energy Globe Austria Award 2017

Am 23.Mai 2017 fand im Rahmen einer Austria Gala im PowerTower der Energie AG Linz die Verleihung des Energy Globe Austria 2017 statt. Ausgezeichnet wurden die besten Umweltprojekte Österreichs in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft, Jugend und „Sustainable Plastics“.

Unter allen Einreichungen zählte das Projekt „Galvano MD – Membrandestillation zur energieeffizienten Behandlung von Galvanikflüssigkeiten“ zu den TOP 3 der Kategorie Wasser. Im Rahmen des Projektes wurde die Membrandestillation für den Einsatz der Badpflege von Galvanik- bzw. Beizbecken, mit dem Ziel der stofflichen sowie energetischen Kreislaufschließung in der Metalloberflächenbehandlungsindustrie, weiterentwickelt.

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung unter: http://www.energyglobe.at/de_at/austria/

 

GREENFOODS - Training - Salzburg, 6. - 8. Nov. 2017

Die Lebensmittel- und Getränkeherstellung ist in Europa der größte Produktionssektor gemessen an Umsatz, Wertschöpfung und Beschäftigung und weist den vierthöchsten Energieeinsatz auf. Eine Möglichkeit für diese wichtige Branche, ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der weltweiten Konkurrenz zu steigern, besteht in einer Verbesserung der Energieeffizienz, wodurch gleichzeitig Produktionskosten und Treibhausgasemissionen sinken.

Eine Verringerung des Energieeinsatzes um 10 bis 25 Prozent ist in sehr vielen Betrieben durch Maßnahmen möglich, die keine oder nur geringe Investitionen erfordern. Eine detaillierte Analyse des Status quo des Energieeinsatzes und eine Betrachtung innovativer, aber bereits branchenerprobter Lösungsoptionen helfen, diese – und oft noch höhere – Potenziale zu identifizieren.

Zielgruppe

Werks- und Produktionsleiter, Betriebstechniker, Prozessingenieure und andere Ingenieure aus der Energietechnik, Energieberater sowie Hersteller und Anlagenbauer von Technolgien für die Lebensmittel- und Getränkebranche.
Thermodynamische Grundkenntnisse und Kenntnisse über Energie- und Massenbilanzen werden vorausgesetzt.

Inhalte und Format

Das Training kombiniert Fachvorträge zu den wesentlichen Themenbereichen von Experten mit Branchenerfahrung mit der Ausarbeitung eines praktischen Fallbeispiels für diese Bereiche mithilfe des GREENFOODS Branchenkonzepts, das im Rahmen des EU-Projekts GREENFOODS entwickelt, getestet und bereits erfolgreich in der Praxis und bei Trainings eingesetzt wurde. Das dazugehörige Tool berücksichtigt speziell die typischen Prozesse in Bäckereien, Brauereien sowie in Fleisch, Milch und Obst oder Gemüse verarbeitenden Betrieben. Es ist kostenlos verfügbar, kann also von den Teilnehmern anschließend im eigenen Unternehmen verwendet werden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.energieinstitut.net/de/vortraege-publikationen/greenfoods-training

 

Qualifizierung zum Europäischen EnergieManager – EUREM 20

Der WKÖ-Lehrgang „Qualifizierung zum Europäischen EnergieManager“ unterstützt österreichische Unternehmen, sich auf die neuen Anforderungen einzustellen. Die ausgebildeten "Europäischen EnergieManager“ verfügen über das nötige Handwerkszeug, um im eigenen Unternehmen ein effizientes Energiemanagement umzusetzen, Energieeffizienzmaßnahmen zu erkennen, Kosteneinsparungen zu erzielen und die Anforderungen des EEffG zu erfüllen.

Im Herbst 2017 beginnt der nächste Lehrgang. Falls Sie daran Interesse haben, bitten wir Sie sich an Herrn Dalibor Krstic, Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, Wirtschaftskammer Österreich zu wenden. Tel: +43 05 90 900 – 3297, dalibor.krstic@wko.at

Termine - EUREM 20
Block 1:          28. – 30. September 2017
Block 2:          16. – 18. November 2017
Block 3:          18. – 20. Jänner 2018
Block 4:          15. – 17. März 2018
Abschluss:      Mittwoch, 13. Juni 2018

Veranstaltungsort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien

Anmeldeschluss: 1. Juni 2017

 

Internationales Seminar „Fernwärme der Zukunft“ -der Beitrag der Solarthermie zur Wärmewende

Dienstag, 4. April 2017 von 10:00 – 16:30 Uhr, FH CAMPUS 02, Körblergasse 126, 8010 Graz

Mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Energiewirtschaft, Industrie und Planerinnen und Planer war den Veranstaltungssaal im ehrwürdigen „Zusertalschlössl“ am Campus02 bis zum letzten Platz gefüllt. Neben den aktuellsten Informationen zur neuen Klima- und Energiestrategie des Landes Steiermark gab es einen Überblick über die Aktivitäten im Bereich Solare Großanlagen in Österreich. Höhepunkte waren sicherlich die vorbildlichen Aktivitäten die sowohl in Hamburg als auch in der Steiermark zu den Themen „Energieraumplanung“ und „Flächenbereitstellung für erneuerbare Energietechnologien“ gesetzt werden. „Überzeugend“ für die Teilnehmerinnen auch die die abschließende Exkursion zu der mit 5 MWth größten Solaranlage Österreichs beim Fernheizwerk in Graz.

Die Präsentationen mit bestem Dank an die ReferentInnen finden sie hier:

Zum EU-Projekt „Solar District Heating and actions from Policy to Market“ (SDHp2m):

Das Land Steiermark (Abteilung 15 Energie, Wohnbau, Technik, Fachabteilung Energie und Wohnbau) ist gemeinsam mit der Firma S.O.L.I.D. GmbH und AEE INTEC Partner im europäischen Horizon-2020-Projekt SDHp2m. Gemeinsam mit acht anderen Regionen in Deutschland, Frankreich, Italien, Schweden, Polen und Bulgarien geht es darum, Hemmnisse für den Ausbau der solaren Fernwärme zu identifizieren und fördernde Schritte zu erarbeiten.

Die Thermische Solarenergie stellt sich nicht nur in Schweden und Dänemark sondern auch in Österreich immer mehr als eine interessante und wirtschaftlich konkurrenzfähige Erzeugungsoption für die netzgebundene Wärmeversorgung dar. Insbesondere mit dem Förderprogramm „Solare Großanlagen“ des Klima- und Energiefonds für Solaranlagen mit bis zu 10.000m² Kollektorfläche (7 MWth) gibt es sehr attraktive Förderkonditionen.

This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 691624

Homepage von SDH: http://solar-district-heating.eu/austria/Dokumente.aspx

 

Auszeichnung im Rahmen des Landespreises Energy Globe Styria Award 2017 in der Rubrik Forschung

In der Aula der Alten Universität in Graz wurde am Mittwoch dem 05.April 2017 der Landespreis „Energy Globe Styria Award“ verliehen. Die Verleihung des renommierten Energie- und Umweltpreises soll vor allem dazu dienen, steirische Initiativen mit Fokus auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien in den Mittelpunkt zu rücken. Unter den 75 Einreichungen wurden Projekte zu den Kategorien Forschung, Jugend, Anwendung und Kampagne vergeben.

In der Wertung aller Einreichungen zählte das Projekt „Galvano MD – Membrandestillation zur energieeffizienten Behandlung von Galvanikflüssigkeiten“ in der Rubrik Forschung unter die Top 3 der Nominierten und Ausgezeichneten. Im Rahmen des Projektes wurde die Membrandestillation für den Einsatz der Badpflege von Galvanik- bzw. Beizbecken, mit dem Ziel der stofflichen sowie energetischen Kreislaufschließung in der Metalloberflächenbehandlungsindustrie, weiterentwickelt.

Weiter Informationen zum Projekt: Galvano-MD

 

Positive Zwischenbilanz für Pilotprojekt „Qualifizierungsseminar Bauteilaktivierung mit hoher solarer Deckung“

An der Donau-Universität Krems in Österreich findet zur Zeit das Pilotprojekt „Qualifizierungsseminar Bauteilaktivierung mit hoher solarer Deckung“ statt.

Die Weiterbildung wurde von der Initiative Sonnenhaus Österreich angestoßen und wird inhaltlich von der Donau-Universität Krems  und AEE INTEC durchgeführt.

Bei der solarthermischen Bauteilaktivierung wird die mit Solarkollektoren erzeugte Wärme in Decken und Böden aus Beton zwischengespeichert und wieder abgegeben. Auf die Weise kann die Größe des Pufferspeichers reduziert werden.

Zehn Baumeister, Planer und Installateure erwerben in dem Pilotseminar Wissen über die Bauweise und erarbeiten mit den Projektpartnern zusammen ein optimales Konzept für öffentliche Seminare zur solarthermischen Bauteilaktivierung.

Weitere Informationen:
Initiative Sonnenhaus Österreich: www.sonnenhaus.co.at
Ecoplus. Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich: www.ecoplus.at
Donau-Universität Krems: www.donau-uni.ac.at/dbu
AEE INTEC: www.aee.at

 

Exkursion und Internationaler Workshop „Entwicklungen im Schulbau“

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien hat gemeinsam mit dem Holzcluster Steiermark eine Exkursion zu zwei innovativ neu gebauten Schulen in und um Graz und einen Internationalen Workshop zum Thema:

Entwicklungen bei Schulsanierungen in Europa – Finanzierung, Vorfertigung, Energieeffizienz und Lüftung

am Mittwoch, den 8. Februar 2017 veranstaltet.

Zum Abschluss des EU-Projektes RENEW SCHOOL baten wir unsere europäischen Partner wie Christian Anker Hviid von der Dänischen Technischen Universität, und andere renommierte Vortragende (Stadt Mailand, Fraunhofer IBP, Umweltverband Vorarlberg etc.), ihre Sicht auf hochwertige Schulsanierung, Raumluftqualität und Beispiele im Schulbau zu präsentieren. Danach gab es die Chance zum Vernetzen am Buffet, die viele der anwesenden mehr als 50 TeilnehmerInnen nutzten. Das Programm finden sie nochmal hier.

Die Vorträge zum Download finden sie hier.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse.

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Das Projekt RENEW SCHOOL (www.renew-school.eu) wird aus Mitteln des EU-Programms „Intelligent Energy Europe“ und vom BMVIT gefördert.

 

Staatspreis Architektur & Nachhaltigkeit 2017

Quelle: www.klimaaktiv.at

Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit zeichnet hervorragende Leistungen von BauherrInnen, ArchitektInnen und FachplanerInnen aus, die anspruchsvolle Architektur und ressourcenschonende Bauweise verbinden. Der Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit wird 2017 erneut vergeben. Projekte können vom 01.02.-14.04.2017 eingereicht werden.

Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) lobt 2017 zum fünften Mal den Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit aus.

Das große Echo und die rege Beteiligung beim Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit in den Jahren 2006, 2010, 2012 und 2014 zeigten einmal mehr die Vorreiterrolle Österreichs im Bereich des innovativen und nachhaltigen Bauens. Das wird auch durch die hohe Dichte an Vorzeigebauten im internationalen Vergleich bestätigt.

In den vergangenen Jahren hat sich nicht nur die Bautechnik stetig weiterentwickelt, es ist auch der Wille größer geworden, eine energieeffiziente Baukultur einer breiteren Öffentlichkeit vertraut und nutzbar zu machen. Diese Entwicklung wird mit dem österreichischen Staatspreis Architektur und Nachhaltigkeit gefördert und unterstützt, indem über das geforderte Mindestmaß hinausgehende Leistungen für eine zeitgemäße und zukunftsfähige Architektur besonders honoriert und Bauschaffende zu Weiterentwicklungen und Innovationen in den kommenden Jahren ermutigt werden.

Weitere Informationen finden sie unter: http://www.klimaaktiv.at/

 

AEE INTEC globaler Player bei Erneuerbaren Energien

Wenn es um den Einsatz Erneuerbarer Energien geht, ist ACR-Mitglied AEE INTEC in Gleisdorf auch auf dem internationalen Parkett eine bekannte und gefragte Größe. Allein im November wurde Werner Weiss, Geschäftsführer von AEE INTEC, zu Vorträgen in Doha und Washington eingeladen. Kuba schickte sogar eine achtköpfige Wirtschaftsdelegation nach Gleisdorf, um sich von den Forschungsprojekten ein Bild zu machen.

Alle Informationen dazu und zu den Projekten gibt´s auf: http://www.acr.ac.at

 

SOLTRAIN Newsletter #2

Hier können sie den neuen Newsletter vom Projekt Soltrain herunterladen!

 

ACR Kooperationspreis 2016: Weniger Chemikalien in der Galvanik

Im Projekt „Galvano MD“ ist es dem steirischen Unternehmen Rotreat gemeinsam mit dem Forschungspartner AEE INTEC gelungen, die Membrandestillation auch für die Galvanik einsetzbar zu machen. In Zukunft ist Galvanisierung durch diese Innovation umweltfreundlicher und ressourcenschonender möglich. Beide Partner wurden am
3. Oktober 2016 im Rahmen der ACR Enquete für Galvano MD mit dem ACR Kooperationspreis ausgezeichnet.

Mehr dazu im folgenden Video: https://www.youtube.com/watch?v=Fvaznkbv8HU

 

Finanzierung und Umsetzung von Projekten zum Thema Energieeffizienz und erneuerbarer Energie in der Industrie - TrustEE

Viele Projekte zur Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen und der Integration erneuerbarer Energie in der Industrie Europas scheitern an tragfähigen Finanzierungen. Gründe dafür sind unzureichende Leistungs- oder Kreditgarantien der Umsetzungsprojekte, fehlende Richtlinien zur Risikoabschätzung oder technische Spezifika der Konzepte, die von Finanzdienstleistern nicht bewertet werden können.

Das Projekt TrustEE (www.trust-ee.eu) konzentriert sich in den nächsten 3 Jahren (2016-2019) genau auf diese Fragestellungen im Rahmen des Programms Horizon 2020 der Europäischen Kommission, um die Implementierung von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien zu beschleunigen. Damit unterstützt das Projekt die Energie- und Klimaziele der EU bis 2020.

„Die Vision von TrustEE ist es, die Integration von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien in bestehende industrielle Prozesse quer durch Europa anzuregen“, erklären Christoph Brunner, Projektmanager von TrustEE und Bereichsleiter bei AEE – Institut für Nachhaltige Energien (AEE INTEC), sowie Pedro Horta, Leiter des Bereiches Thermische Industrielle Prozesse und Systeme, Fraunhofer ISE Deutschland. „Die Partner von TrustEE stehen bereit, um die Position von industriellen Projektentwicklern durch erweiterte Garantien, Marketingunterstützung und attraktive Finanzierungsoptionen zu stärken.“

Konkrete Beispiele für Konzepte in diesem Spektrum zielen auf die Reduzierung des Einsatzes fossiler Energieträger (z.B. Erdgas) zur Versorgung des thermischen Energiebedarfs in industriellen Prozessen ab und umfassen u.a. die Nutzung anfallender Abwärme (Wärmerückgewinnung), die Integration von solarer Prozesswärme (Solarthermie), Biogas, Biomasse und Wärmepumpen.

Projektpartner von TrustEE (neben der AEE INTEC und Fraunhofer ISE), sind AINIA Centro Technológico (Spanien), eceee (European Council for an Energy Efficient Economy EU-weit), REENAG Holding GmbH (Österreich) und Universidade de Évora (Portugal).

Projektziel ist die Umsetzung und Finanzierung konkreter Projekte und die Entwicklung einer webbasierte Plattform, auf welcher alle Projektanträge und –genehmigungen in Zukunft strukturiert eingereicht, bewertet und dargestellt sind, um die identifizierten Hürden in der Finanzierungsakquise abzubauen und so Umsetzungen zu erleichtern und zu beschleunigen.

Entwickler von industriellen Projekten können weitere Informationen über die Webseite von TrustEE (www.trust-ee.eu) erhalten oder direkt mit den Koordinatoren von TrustEE Kontakt aufnehmen (Email: contact@trust-ee.eu), um mehr über die Unterstützung bei der Finanzierung von EU-basierten Projekten zu erhalten.

 

2. Tagung „Kompakte thermische Energiespeicher“

Von links: DI Theresia Vogel, Klima- und Energiefonds, Mag. Sabine Mitter , BMVIT, Prok. Ing. Christian Fink, AEE INTEC, Dr. Wim van Helden, AEE INTEC, Mag. Cristina Kramer, WKO

2. Tagung „Kompakte thermische Energiespeicher“

Am 14. September 2016 veranstaltete AEE INTEC und das BMVIT die 2. Tagung „Kompakte thermische Energiespeicher“ in der Wirtschaftskammer Österreich.

Bei der erfolgreichen Tagung mit über 100 TeilnehmerInnen  präsentierten nationale und internationale ExpertInnen  aus Forschung, Industrie und aus öffentlicher Hand aktuelle Projektergebnisse zu den Themen Speichermaterialien, Komponenten und Systemintegration und gaben einen Überblick über den Status Quo der Entwicklungen bzw. die sich daraus ergebenden Perspektiven und Chancen.

Wir danken allen Vortragenden für die interessanten Beiträge und den TeilnehmerInnen für die  spannenden Diskussionen!

Die Vortragsfolien finden Sie hier: Vortragsfolien

Von links: DI Theresia Vogel, Klima- und Energiefonds, Mag. Sabine Mitter , BMVIT, Prok. Ing. Christian Fink, AEE INTEC, Dr. Wim van Helden, AEE INTEC, Mag. Cristina Kramer, WKO

 

Zeitung neu: Aus „erneuerbarer energie“ wurde „nachhaltige technologien“

Nach über 20 Jahren haben wir uns entschlossen, die von AEE  INTEC für den AEE Dachverband produzierte Zeitschrift „erneuerbare energie“ den deutlich erweiterten Themenfeldern anzupassen, mit denen wir uns inzwischen beschäftigen. Herausgekommen ist dabei eine Fachzeitschrift mit neuem Namen, Inhalten, Strukturen und aktuellem Design.

Mit dem Magazin „Nachhaltige Technologien“ wurde aber nicht nur ein neues Erscheinungsbild geschaffen, sondern es sollte auch inhaltlich den Wünschen der durchaus heterogenen Leserschaft entsprochen werden.

Ein Leitartikel, zu dem wir in jeder Ausgabe Experten und Expertinnen als Autoren einladen, soll jeweils energie-, umwelt- oder ressourcenorientierte Themen beleuchten und unsere technologieorientierten Themen in einen gesellschaftspolitischen Kontext stellen.

Die Artikel zu den technologischen Entwicklungen und zu den Ergebnissen von Projekten werden nun zwar etwas kürzer und kompakter als in der Vergangenheit sein, aber für Leser und Leserinnen, die an Details interessiert sind, wird jeder Artikel mit Links zu weiterführender Literatur und zu Projektberichten ergänzt.

Neben einigen weiteren Neuerungen werden nun auch jeweils Personen vorgestellt, die hinter den Projekten stehen und damit soll unseren Themen auch ein „Gesicht“ gegeben werden.

Mitglieder der AEE bekommen die Zeitschrift 4 mal im Jahr automatisch zugesandt. Melden sie sich jetzt an und erhalten sie gleich die nächste Zeitung und alle Sonderausgaben der Zeitschrift und Informationen zu unseren aktuellen Veranstaltungen bequem per Post. Hier geht es zur Anmeldung.

Über den nachfolgenden Link kommen sie zur Online-Ausgabe.

 

Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2015

Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen, Windkraft

Die Dokumentation und Analyse der Marktentwicklung der Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie schafft eine Daten-, Planungs- und Entscheidungsgrundlage für zahlreiche Akteursgruppen in der Politik, der Wirtschaft und im Bereich der Forschung und Entwicklung. In diesem Sinne schafft die vorliegende Marktstudie “Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2015“ diese Grundlagen für die Bereiche feste Biomasse, Photovoltaik, Solarthermie, Wärmepumpen und Windkraft. Neben der Dokumentation von Verkaufszahlen für den Inlandsmarkt und den Exportmarkt werden volkswirtschaftliche Kennzahlen im Bereich der Umsätze, der Arbeitsplätze und der CO2-Effekte dieser Technologien präsentiert.

Autoren: Peter Biermayr, Manuela Eberl, Monika Enigl, Hubert Fechner, Christa Kristöfel, Kurt Leonhartsberger, Florian Maringer, Stefan Moidl, Christoph Schmidl, Christoph Strasser, Werner Weiss, Elisabeth Wopienka

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Die Energiewirtschaft am Wendepunkt

Ansätze für ein funktionierendes Nachhaltiges Energiesystem der Zukunft
Energiehandbuch von Gerhard Faninger

Die derzeitige Energiewirtschaft erfüllt nicht die Kriterien an eine nachhaltige und damit zukunftsorientierte Energieversorgung. In den Vorräten begrenzte fossile und nukleare Energieressourcen einerseits und die Bedrohung der Umwelt und des Lebensraums durch klimarelevante Treibhausgase und radioaktive Strahlen (Unfälle in Atomkraftwerken und ungelöstes Problem zur sicheren und langfristigen Endlagerung von radioaktivem Abfall) andererseits sind überzeugende Argumente für eine Umstrukturierung unserer derzeitigen Energieversorgung mit dem Ziel einer höheren Effizienz bei Erzeugung und Verwendung, in Verbindung mit einem verstärkten Einsatz „nachhaltiger“ und umweltschonender Energieträger.

Die Energiewirtschaft befindet sich bereits auf dem Weg zu einer Energiewende. Die Marktentwicklung erneuerbarer Energieträger schreitet voran und Maßnahmen zur Effizienzsteigerung bei Erzeugung und Nutzung von Energieträgern beginnen sich durchzusetzen. Die Energie-Evolution hat bereits begonnen. Eine frühere als vom Markt bestimmte Umstrukturierung des Energiesystems - mit dem Vorteil einer rascheren Reduktion energiebedingter und klimarelevanter Emissionen und einer Verminderung wirtschaftlicher Probleme beim Bezug von Energiedienstleistungen – wird aber nur über eine Energie-Revolution zu erreichen sein.

Aufbauend auf den Ergebnissen nationaler und internationaler Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und mit Berücksichtigung von Ergebnissen aus der Praxis werden Ansätze für Strategien und Maßnahmen zur Realisierung der Energiewende zur Diskussion gestellt.